01.Mai - Wanderung mit Heimatkunde

Insider sind mittlerweile fest davon überzeugt, dass Wanderführer Walter Hofmann und der Wettergott einen Vertrag geschlossen haben, denn immer dann, wenn er zur Wanderung am 1. Mai aufruft, ist der Andrang der Wanderfreunde besonders groß und das Wanderwetter ideal. Genau so war es auch an diesem 1. Mai. Trotz vorverlegter Uhrzeit versammelten sich um kurz vor 10.00 Uhr über 60 Teilnehmer am Kinderspielplatz in Königshofen und nachdem die Sonne auch die letzten dunklen Wolken vertrieben hatte, machte sich der Menschenwurm auf in Richtung „Schönwässerchen“. Über die Kühhohl ging es in Richtung Fischteich und es waren die kleinen Wanderfreunde, die gleich zu Beginn ein flottes Tempo vorlegten.

„Hier war ich noch nie“ war genau der Satz, der im weiteren Verlauf der Wanderung immer wieder zu hören war und so war es fast zwangsläufig, dass die Ortskundigen in diesem Fall natürlich Aufklärungsarbeit leisteten. Und für alle Zuhörer gab es dabei viel Wissenswertes. Bestens vorbereitet war da natürlich Friedl DÖRR, der zur großen Freude aller einen kleinen fundierten Einblick in die Geschichte von Wiesbadens „Trinkwasser-Bergwerke“ in den Ausläufern des Taunus gab. Schwerpunkt dabei war natürlich das „Schönwässerchen“ sowie der „Kalte Born“ und das Erstaunen war groß, als sich die Tür zum Stollen öffnete und jeder die Möglichkeit hatte, einen Blick in den Stollen zu werfen.

Unerbittlich war allerdings die Uhr, denn genau die tickte immer weiter und relativ schnell war jedem klar, dass das vorgegebene Ende der Wanderung nicht einzuhalten war. Spätestens um 14.00 Uhr hatten dann alle Teilnehmer unbeschadet nach ca. 13 Kilometern die Gaststätte „Schützenhaus“ erreicht und wurden dort von dem Betreiber zügig bestens versorgt, so dass alle zufrieden wieder den Heimweg antreten konnten.